Eugen Kunkel

Eugen Kunkel

Male 1923 - 1980  (56 years)

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  • Name Eugen Kunkel 
    Born 27 Dec 1923  Leidersbach, Miltenberg, Unterfranken, Bavaria, Germany Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Died 14 Oct 1980  Leidersbach, Miltenberg, Unterfranken, Bavaria, Germany Find all individuals with events at this location 
    Person ID I17284  Descendants of Christmann Rittger
    Last Modified 24 Apr 2019 

    Spouse / Partner Margaretha Seitz 
    Children 
    +1. Siegfried Kunkel  [natural]
    Last Modified 24 Apr 2019 
    Family ID F6247  Group Sheet  |  Family Chart

  • Event Map
    Link to Google MapsBorn - 27 Dec 1923 - Leidersbach, Miltenberg, Unterfranken, Bavaria, Germany Link to Google Earth
    Link to Google MapsDied - 14 Oct 1980 - Leidersbach, Miltenberg, Unterfranken, Bavaria, Germany Link to Google Earth
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  • Notes 
    • !Im Buch "Wider das Vergessen" ist sein Einsatz im II. Weltkrieg geschildert.

      !Von der Deutschen Dienststelle Berlin erhielt ich Unterlagen über seinen Arbeitsdienst und seinen aktiven Einsatz und die Gefangenschaft im II. Weltkrieg.

      Die Familie Alois und Emilie Kunkel war mit zwei Soldatensöhnen am Kriegsgeschehen beteiligt.
      Alois Kunkel und seine Ehefrau Emilie, geb. Aulbach, hatten sechs Kinder, davon zwei Söhne und vier Töchter.
      Sie betrieben in ihrem Anwesen, damals Haus-Nr. 91, ab 1968 umbenannt in Hauptstrasse 63, eine kleine Landwirtschaft.
      Die beiden, auf den nachfolgenden Fotos abgebildeten Söhne, waren, wie nachfolgend beschrieben, vom Kriege mitbetroffen:

      Eugen, geboren am 27. Dezember 1923.
      Nach der Volksschule erlernte er das Schneiderhandwerk. Mit einigen anderen Gleichaltrigen aus Leidersbach, nämlich Paul Bauer, Helmut Ronalter und Reinhold Löffler, sowie Eugen Scherf aus Ebersbach, wurde Eugen im Frühjahr 1941 zu den Messerschmidt-Werken nach Regensburg dienstverpflichtet. Anschließend wurde er nach zwei oder drei Tagen Heimataufenthalt am 7. April 1942 zur Wehrmacht, und zwar zum Bodenpersonal der Luftwaffe nach Crailsheim an der Jagst einberufen. Nach der dortigen Grundausbildung kamen Eugen Kunkel und Eugen Scherf nach Mont-de-Marsan in Südfrankreich, südlich von Bordeaux, wobei Eugen Kunkel der dortigen 4. und Eugen Scherf der 1. Kompanie angehörten.
      Doch dann trennten sich die Wege der beiden. Im Laufe des Krieges war Eugen beim Bodenpersonal als Waffenwart zur Pflege der Bordwaffen bei verschiedenen Jagdgeschwadern auf mehreren Militär-Flugplätzen, insbesondere in Rußland, eingesetzt. Bei Kriegsende geriet Eugen in russische Kriegsgefangenschaft, wobei er in einem Gefangenenlager mit Arbeitseinsatz wohl bei Kiew untergebracht war. Etwa einen Monat vor der am 20. Juni 1948 stattgefundenen Währungsreform kehrte Eugen, von Krankheit und Entbehrung gezeichnet, nach Leidersbach in sein Eltern­haus zurück.
      Als er damals in Sulzbach den Bahnhof verließ, traf er zufällig den Ebersbacher "Hannes'e Karl", also Karl Schüßler, der mit seinem Pferdefuhrwerk zum Lagerhaus, später "Baywa" gefahren war. Karl Schüßler erbot sich sofort, Eugen mit nach Hause zu nehmen, womit dem damals sehr geschwächten Eugen der lange Fußmarsch vom Bahnhof Sulzbach bis nach Leidersbach erspart blieb.
      Seine Heimkehr war ein Freudentag, für ihn wohl am meisten, aber auch für die ge­samte Familie.
      Eugen benötigte längere Zeit, bis die Wasseransammlungen aus seinem Körper aus­geschieden waren.
      Er verstarb am 14. Oktober 1980.

      Krieg/Gefangenschaft:

      Deutsche Dienststelle (WASt), 13400 Berlin

      Herrn
      Siegfried Kunkel Goethestr. 14

      63834 Sulzbach

      Sehr geehrter Herr Kunkel,

      in Beantwortung Ihrer Anfrage vom 20.02.2002 teile ich Ihnen Folgendes mit:

      Kunkel, Eugen, geb. am 27.12.1923 in leidersbach

      Erkennungsmarke:

      -1541- 5./FI.Ausb.Rgt. 43
      (5. Kompanie Flieger-Ausbildungs­Regiment 43)

      Truppenteil:

      5. Kompanie Flieger-Ausbildungs­Regiment 43

      Kriegsefanqenschaft: Am 26.04.1948

      keine Unterlagen
      aus östlichem Gewahrsam kommend im Lager Hof-Moschendorf entlassen.

      Anbei erhalten Sie 19 Kopien aus dem hier vorliegenden Wehrstammbuch sowie eine Ablichtung des Kriegsgefangenenentschädigungsantrages, den Ihr Vater im Jahr 1954 ausgefüllt hat. Beigefügt sind ebenfalls zwei Fotos Ihres Vaters.

      Weitere Aufzeichnungen liegen hier nicht vor.



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